Die Junkertafel

J - Rt Ulm der Originalgetreue

Jk Thomas, Jk. Peter, Kn 110, Kn 112
Der Stolz eines jeden Reyches ist die Junkertafel. Diese wird in unserem Reych von der gar strengen Knute des Junkermeisters Seiner Gestrengen Rt Ulm im Zaum gehalten. Fechsungen von der Junkertafel sind äußerst erwünscht und werden zumeist penibel von Seiner Gestrengen geprüft. Doch einmal in der Winterung darf der schlaraffische Nachwuchs selbst die Zügel in die Hand nehmen und bei der Junkertafelsippung Sassen und Ehrenritter des Reyches ein wenig aufs Korn nehmen.
Voller Stolz hat Seiner Gestrengen am 21. Lenzmond a.U. 160 die Junker Anton, Sepp und Willi an die Rittertafel entlassen.

Ein Knappe nur noch Nummer ist,
sein Junkermeister ist Sadist,
er unterjocht sein Personal,
geknutet wird auch noch zur Qual.
Ist man profan ein großes Tier,
schlaraffisch wird erniedrigt hier.
Wer das freiwillig akzeptiert,
zum Sadomasochisten wird.
Erst wenn nach vielem Her und Hin
der Ritterschlag als Lustgewinn
winkt und schlaraffisch man erhöht,
erwirbt wiederum Normalität,
bemerkt man, dass auch Hinz & Kunz
den selben Status haben, wohl des Grunds,
dem Erfolgreichen zu zeigen,
die oft zum Standesdünkel neigen,
meistens in der Profanei,
in Schlaraffia ist's vorbei.
Weil sich hier ja alle gleichen
als Ritter, die Armen wie die Reichen,
ob Doktoren, Professoren,
alles das, geht hier verloren,
Schlaraffenbrüder gibt's nur mehr,
gleichgültig, von wo man her.

Spaß beiseite!
Die Junkertafel ist weder Knechtschaft noch reine Spaßrunde, sondern Vorbereitung auf das schlaraffische Ziel, Ritter zu werden.
Dazu gehören aber nicht nur das Erlernen von S&C, sondern das Ablegen der profanen Unterschiede hin zur Gleichwertigkeit aller schlaraffischen Freunde, das ist schlaraffische Sozialisation.
Wir danken Rt. Reim (30) uhuherzlichst für die Erlaubnis sein Werk zu verwenden!